Die 1.  Regionalplanänderung der Bezirksregierung Düsseldorf sieht vor, das Landschaftsschutzgebiet „KR_01“ zwischen Peter-Lauten-Straße und Horkesgath in Wohnbauland umzuwandeln. Es geht dabei nicht darum, Wohnraum für Krefelder zu schaffen – der vorhergesagte Bedarf für die Stadt Krefeld könnte vollständig im Innenbereich umgesetzt werden (Quelle FNP Krefeld 2015). Vielmehr sollen in einem für Krefeld wichtigen Naturgebiet Wohnungen für Düsseldorfer Pendler geschaffen werden, was unweigerlich zur Versiegelung und somit zur Zerstörung einer bedeutenden ökologischen Fläche führen würde.

Die betroffende Fläche hat zahlreiche für Krefeld und die Krefelder Bürger wichtige Funktionen: sie ist Landschaftsschutzgebiet, Wasserschutzgebeit (die Fläche liegt angrenzend an das Wassergewinnungsgebiet Ortmannsheide), genießt Gewässerschutz hinsichtlich des Biosphärenreservates Holthausens Kull sowie Naturschutz und Schutz der Artenvielfalt. Das Gebiet ist Heimat und Habitat von zahlreichen Vogelarten, Säugetieren und Amphibien. Neben den wertvollen Böden zeichnet sich die Fläche als Frischluftschneise für die Innenstadt aus, welches das Klima der Stadt positiv beeinflusst. (Karten s. Download)

Neben den ökologischen Funktionen der Fläche hat das Gebiet große Bedeutung als Naherholungsgebiet, Heimat verschiedener Bürger- und Kleingartenvereine sowie des inzwischen über die Grenzen Krefelds hinaus bekannten Kinderbauernhofs „Mallewupp„. (Siehe auch Bild-Bibliothek).
Sowohl der Flächennutzungsplan, eine Bodenstudie und die Klimaanalyse der Stadt Krefeld kommen zum Ergebnis, dass die Fläche aus ökologischen und klimatischen Gründen nicht bebaut werden sollte.

Die Umweltprüfung der Bezirksregierung attestiert erhebliche und nicht wieder gutzumachende Umweltauswirkungen!
Daher lehnen wir die in der 1. Regionalplanänderung geplante Umwandlung der Fläche „KR_01“ zwischen der Peter-Lauten-Straße und der Horkesgath von Landschaftsschutzgebiet in Wohnbauland aus Gründen des Naturschutzes, des Klimaschutzes, der Erhaltung der naturhistorischen Kulturlandschaft und typischen Landschaftsbildes ab.

Unterzeichnen Sie die Petition, um das Gebiet zwischen Peter-Lauten-Straße und Horkesgath zu schützen.